Leider musste ich meine guten Vorsätze was die Ernährung betrifft, ziemlich schnell aufgeben, wegen einer Serie von unvorhergesehenen Ereignissen.
Im Juli bekam ich plötzlich immer wieder Bauchschmerzen und das trotz meiner z.Z. 90% Rohkost. Es stellte sich heraus, dass ich keine Avocados, Bananen und rohen Zucchini mehr vertrage. Ohne Avocado und Banane sind die grünen Smoothies mir aber etwas zu "grün" im Geschmack.
Im Mai hatte ich bei einem grossen deutschen Rohkostversand ziemlich viel Trockenobst in Rohkostqualität gekauft...und dann bis Anfang August im Vorratsschrank liegen. Danach konnte ich alle Päckchen wegschmeissen, überall krabbelte es im Innern: alles voll Maden *WÜRGG* Obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum noch lange nicht überschritten war, war alles verdorben... natürlich habe ich dann die Nüsse und das Rohkostbrot von dort ebenfalls weggeschmissen.
Seither kann ich kein Trockenobst mehr sehen, bei Nüssen bin ich übervorsichtig geworden....das hat die Möglichkeiten einer Rohkosternährung natürlich drastisch reduziert :-(
Also bin ich seither wieder bei meiner "normalen" Ernährung nach der Arthrose Selbsthilfe angekommen,d.h. morgens nur Obst und ab und zu ein grüner Smoothie angereichert mit Himbeeren, Erdbeeren, Äpfeln oder Trauben, um den Geschmack zu verbessern.
Mittags dann entweder ein Rohkostsalat oder eine Suppe und abends relativ normal.
Ihr merkt also, das war alles nicht so sehr inspirierend um darüber viel zu bloggen.
Mittlerweile habe ich meine Krise überwunden und mache mir (fast)keine Gedanken mehr darüber, dass ich die Rohkosternährung nicht schaffe.
Freitag, 18. November 2011
Donnerstag, 30. Juni 2011
Erster Fenchel aus dem Garten...
zusammen mit ein paar Kirschtomaten: ein leckerer Salat! Die Tomaten sind allerdings gekauft...unsere sind noch grün!
Die letzten Tage haben wir viel im Garten gewerkelt: Johannisbeeren gepflückt und zu Gelee gekocht, Rosensirup gemacht...ja ich weiss, alles total ungesund und gegen Rohkost- und Vollwertprinzipien ;-)
aber meine Familie isst ja noch ziemlich normal und ich bin auch kein 100 % Rohköstler geworden, zumindest bis jetzt noch nicht.
Die letzten Tage haben wir viel im Garten gewerkelt: Johannisbeeren gepflückt und zu Gelee gekocht, Rosensirup gemacht...ja ich weiss, alles total ungesund und gegen Rohkost- und Vollwertprinzipien ;-)
aber meine Familie isst ja noch ziemlich normal und ich bin auch kein 100 % Rohköstler geworden, zumindest bis jetzt noch nicht.
Dienstag, 31. Mai 2011
Kleiner Zwischenbericht nach fast 2 Monaten Ernährungsumstellung
An manchen Tagen fällt es mir ganz leicht, fast nur Rohkost zu essen, an anderen Tagen sehne ich mich nach einem Brötchen mit Nutella oder zB einem Teller Spaghetti Bolognaise.Aber insgesamt packe ich es ganz gut und die Resultate spornen mich an weiterzumachen.
Mein Knie knackt und knirscht zwar weiterhin, aber ich habe keine Schmerzen und auch die Physiotherapeutin findet meine Fortschritte sehr zufriedenstellend.
Eine der wichtigsten Umstellungen für mich war, dass es morgens nur Obst gibt und sonst nichts.Am Anfang dachte ich, ich schaffe es keine 2 Wochen aber mittlerweile ist es mir eine liebe Angewohnheit geworden die ich bestimmt nicht wieder aufgeben werde. Weil ich auch sonst nichts dazu esse, vertrage ich das Obst auch sehr gut. Früher habe ich mal probiert, Obst ins Müsli zu mischen oder Obst mit Frischkäse auf einem Brot zu essen, aber das habe ich nicht vertragen und gab immer dem Obst die Schuld...
Der Tag beginnt immer mit einem grossen Glas frischgepresstem Saft aus 2 Grapefruits. Eine Stunde später esse ich dann einen Apfel oder seit es Pfirsiche und Aprikosen gibt, auch hiervon. Ich habe dann bis zum Mittag überhaupt kein Hungergefühl und jede Menge Energie.
Sonntag, 22. Mai 2011
Ein leckerer grüner Smoothie...
Nach längerem Rumprobiere von grünen Smoothies, die mein Mann alle als mehr oder weniger ungeniessbar betitelt hat, ist hier der erste, der auch ihm gut geschmeckt hat:Zutaten: 1 kleine Avocado, 1 Handvoll Bio-Babyspinat, ein paar Löwenzahnblätter frisch aus dem Garten, eine grüne Parika, 1/2 kleine Zwiebel und eine Handvoll Basilikumblätter und etwas Wasser.
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Dienstag, 10. Mai 2011
Mein erstes selbstgemachtes Rohkost "Brot"!

Es war ganz einfach und schmeckt wirklich lecker!
Da ich ja nur ein einfaches Obst-Dörgerät besitze was für diese Brote nicht geeignet ist und zur Zeit ja schönes Wetter ist, habe ich es einfach drausen in der Sonne getrocknet. So gegen 11 Uhr habe ich es auf einem Backblech dünn ausgestrichen und auf einem Kuchengitter in die pralle Sonne gelegt und um 15 Uhr in Stücke gebrochen und gewendet. Abends war es perfekt.
Meine family, die ja sonst nicht so auf rohes Gemüse steht, hat schon die Hälfte davon verputzt, bevor ich ein Stück kosten konnte.
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Freitag, 6. Mai 2011
Ist das ganze Rohkostgehabe nur eine riesige Gelddruckmaschine?
Das frage ich mich manchmal...je mehr ich in Bücher, blogs und Rohkostforen lese, desto mehr kommt mir das ganze vor wie eine Methode mit den Krankheiten der Leute Geld zu verdienen, und zwar richtig viel Geld!
Man mus den richtigen Entsafter haben, denn angeblich sind die normalen Zentrifugen schädlich, da sie erstens nur einen geringe Ratio Gemüse/Saft hätten und Blattgemüse gar nicht nehmen würden. Ausserdem würde durch die hohe Umdrehungszahl der Saft zu sehr erhitzt und würde schnell ausflocken.
Nun gut, ich muss ja wegen meiner Arthrose jeden Tag 1 grosses Glas Stangenselleriesaft und ein Glas Möhrensaft trinken, also habe ich ein Riesenloch in unsere Haushaltskasse gerissen und mir einen Green Star Entsafter gekauft.
Nun, im direkten Vergleich mit einem ca 15 Jahre alten Zentrifungenentsafter, der damals umgerechnet vielleicht 40 Euro gekostet hat, sieht es folgendermassen aus:
Auf 1 Kilo Möhren kommen nach Putzen, schälen etc im Greenstar ca 620ml Saft und aus der Zentrifuge 580ml. Temperatur des Saftes nach dem Austreten genau gleich. Der Saft aus der Zentrifuge setzt sich nach 20 Minuten ab und der aus dem Greenstar nach 30...
Thema Blattgemüse: meine Zentrifuge nimmt da auch alles und mit sehr guter Ausbeute: Löwenzahn,Kohlblätter,Mangold,Spinat, alles kein Problem.
Thema weiches Obst: das nehmen beide nur sehr ungern: Bananen geht gar nicht und Mangos nur sehr mühsam.
Fazit: hätte ich mir sparen können!!!
Aber die Rohkostindustrie wartet ja noch mit ganz anderen Kalibern auf: nächster Punkt auf der Liste: ein Blender, mit dem man grüne Smoothies machen kann; da suggeriert man dem unbedarften Leser, dass es unbedingt der Vitamix sein muss, da nur dieser optimal geeignet wäre. Dieses eher unattraktive Teil ist riesengross und kostet um die 700 Euro. Ich habe einen stinknormalen Blender von Kitchenaid, der ca 1/4 davon gekostet hat und der bisher sehr gut gearbeitet hat. Eine Bekannte hat den Vitamix und sie hat ihn mitgebracht für den Live-Vergleich; das war sehr interessant und wir würden es nie auf youtube zeigen können, da uns sonst Vitamix bestimmt ans Leder wollte!
Da bin ich heilfroh, dass ich mir nicht auch noch das Gerät zugelegt habe...
Man mus den richtigen Entsafter haben, denn angeblich sind die normalen Zentrifugen schädlich, da sie erstens nur einen geringe Ratio Gemüse/Saft hätten und Blattgemüse gar nicht nehmen würden. Ausserdem würde durch die hohe Umdrehungszahl der Saft zu sehr erhitzt und würde schnell ausflocken.
Nun gut, ich muss ja wegen meiner Arthrose jeden Tag 1 grosses Glas Stangenselleriesaft und ein Glas Möhrensaft trinken, also habe ich ein Riesenloch in unsere Haushaltskasse gerissen und mir einen Green Star Entsafter gekauft.
Nun, im direkten Vergleich mit einem ca 15 Jahre alten Zentrifungenentsafter, der damals umgerechnet vielleicht 40 Euro gekostet hat, sieht es folgendermassen aus:
Auf 1 Kilo Möhren kommen nach Putzen, schälen etc im Greenstar ca 620ml Saft und aus der Zentrifuge 580ml. Temperatur des Saftes nach dem Austreten genau gleich. Der Saft aus der Zentrifuge setzt sich nach 20 Minuten ab und der aus dem Greenstar nach 30...
Thema Blattgemüse: meine Zentrifuge nimmt da auch alles und mit sehr guter Ausbeute: Löwenzahn,Kohlblätter,Mangold,Spinat, alles kein Problem.
Thema weiches Obst: das nehmen beide nur sehr ungern: Bananen geht gar nicht und Mangos nur sehr mühsam.
Fazit: hätte ich mir sparen können!!!
Aber die Rohkostindustrie wartet ja noch mit ganz anderen Kalibern auf: nächster Punkt auf der Liste: ein Blender, mit dem man grüne Smoothies machen kann; da suggeriert man dem unbedarften Leser, dass es unbedingt der Vitamix sein muss, da nur dieser optimal geeignet wäre. Dieses eher unattraktive Teil ist riesengross und kostet um die 700 Euro. Ich habe einen stinknormalen Blender von Kitchenaid, der ca 1/4 davon gekostet hat und der bisher sehr gut gearbeitet hat. Eine Bekannte hat den Vitamix und sie hat ihn mitgebracht für den Live-Vergleich; das war sehr interessant und wir würden es nie auf youtube zeigen können, da uns sonst Vitamix bestimmt ans Leder wollte!
Da bin ich heilfroh, dass ich mir nicht auch noch das Gerät zugelegt habe...
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Arthrose-Selbsthilfe,
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rohkost
Freitag, 29. April 2011
Das Rohkost-Universum
Das hätte ich nie im Leben erwartet!
Ich habe letztens viel Zeit damit verbracht, nach tauglichen Rezepten zu suchen um mehr Rohkost-Essen in meinen Alltag integrieren zu können, aber dass es so eine riesige Bewegung von Leuten mit "Koch"-Büchern, blogs und Internetseiten gibt, hätte ich nie gedacht.
Von fanatischen Rohkost-Verfechtern, die alles andere strikt ablehnen und schon etwas leicht sektenhaftes an sich haben, bis hin zu Spitzenköchen, die Sternemenüs nur auf der Basis von rohem Gemüse, Obst und Nüssen zaubern, ist alles dabei.
Anbei ein paar Links für Neugierige:
http://www.rohkostclub.de/
http://starkhechara.blogspot.com/
http://therawchef.com/therawchefblog/love-your-body-with-raw-foods-heres-how
Ich habe letztens viel Zeit damit verbracht, nach tauglichen Rezepten zu suchen um mehr Rohkost-Essen in meinen Alltag integrieren zu können, aber dass es so eine riesige Bewegung von Leuten mit "Koch"-Büchern, blogs und Internetseiten gibt, hätte ich nie gedacht.
Von fanatischen Rohkost-Verfechtern, die alles andere strikt ablehnen und schon etwas leicht sektenhaftes an sich haben, bis hin zu Spitzenköchen, die Sternemenüs nur auf der Basis von rohem Gemüse, Obst und Nüssen zaubern, ist alles dabei.
Anbei ein paar Links für Neugierige:
http://www.rohkostclub.de/
http://starkhechara.blogspot.com/
http://therawchef.com/therawchefblog/love-your-body-with-raw-foods-heres-how
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