Donnerstag, 30. Juni 2011
Erster Fenchel aus dem Garten...
Die letzten Tage haben wir viel im Garten gewerkelt: Johannisbeeren gepflückt und zu Gelee gekocht, Rosensirup gemacht...ja ich weiss, alles total ungesund und gegen Rohkost- und Vollwertprinzipien ;-)
aber meine Familie isst ja noch ziemlich normal und ich bin auch kein 100 % Rohköstler geworden, zumindest bis jetzt noch nicht.
Dienstag, 31. Mai 2011
Kleiner Zwischenbericht nach fast 2 Monaten Ernährungsumstellung
An manchen Tagen fällt es mir ganz leicht, fast nur Rohkost zu essen, an anderen Tagen sehne ich mich nach einem Brötchen mit Nutella oder zB einem Teller Spaghetti Bolognaise.Sonntag, 22. Mai 2011
Ein leckerer grüner Smoothie...
Nach längerem Rumprobiere von grünen Smoothies, die mein Mann alle als mehr oder weniger ungeniessbar betitelt hat, ist hier der erste, der auch ihm gut geschmeckt hat:Zutaten: 1 kleine Avocado, 1 Handvoll Bio-Babyspinat, ein paar Löwenzahnblätter frisch aus dem Garten, eine grüne Parika, 1/2 kleine Zwiebel und eine Handvoll Basilikumblätter und etwas Wasser.
Dienstag, 10. Mai 2011
Mein erstes selbstgemachtes Rohkost "Brot"!

Freitag, 6. Mai 2011
Ist das ganze Rohkostgehabe nur eine riesige Gelddruckmaschine?
Man mus den richtigen Entsafter haben, denn angeblich sind die normalen Zentrifugen schädlich, da sie erstens nur einen geringe Ratio Gemüse/Saft hätten und Blattgemüse gar nicht nehmen würden. Ausserdem würde durch die hohe Umdrehungszahl der Saft zu sehr erhitzt und würde schnell ausflocken.
Nun gut, ich muss ja wegen meiner Arthrose jeden Tag 1 grosses Glas Stangenselleriesaft und ein Glas Möhrensaft trinken, also habe ich ein Riesenloch in unsere Haushaltskasse gerissen und mir einen Green Star Entsafter gekauft.
Nun, im direkten Vergleich mit einem ca 15 Jahre alten Zentrifungenentsafter, der damals umgerechnet vielleicht 40 Euro gekostet hat, sieht es folgendermassen aus:
Auf 1 Kilo Möhren kommen nach Putzen, schälen etc im Greenstar ca 620ml Saft und aus der Zentrifuge 580ml. Temperatur des Saftes nach dem Austreten genau gleich. Der Saft aus der Zentrifuge setzt sich nach 20 Minuten ab und der aus dem Greenstar nach 30...
Thema Blattgemüse: meine Zentrifuge nimmt da auch alles und mit sehr guter Ausbeute: Löwenzahn,Kohlblätter,Mangold,Spinat, alles kein Problem.
Thema weiches Obst: das nehmen beide nur sehr ungern: Bananen geht gar nicht und Mangos nur sehr mühsam.
Fazit: hätte ich mir sparen können!!!
Aber die Rohkostindustrie wartet ja noch mit ganz anderen Kalibern auf: nächster Punkt auf der Liste: ein Blender, mit dem man grüne Smoothies machen kann; da suggeriert man dem unbedarften Leser, dass es unbedingt der Vitamix sein muss, da nur dieser optimal geeignet wäre. Dieses eher unattraktive Teil ist riesengross und kostet um die 700 Euro. Ich habe einen stinknormalen Blender von Kitchenaid, der ca 1/4 davon gekostet hat und der bisher sehr gut gearbeitet hat. Eine Bekannte hat den Vitamix und sie hat ihn mitgebracht für den Live-Vergleich; das war sehr interessant und wir würden es nie auf youtube zeigen können, da uns sonst Vitamix bestimmt ans Leder wollte!
Da bin ich heilfroh, dass ich mir nicht auch noch das Gerät zugelegt habe...
Freitag, 29. April 2011
Das Rohkost-Universum
Ich habe letztens viel Zeit damit verbracht, nach tauglichen Rezepten zu suchen um mehr Rohkost-Essen in meinen Alltag integrieren zu können, aber dass es so eine riesige Bewegung von Leuten mit "Koch"-Büchern, blogs und Internetseiten gibt, hätte ich nie gedacht.
Von fanatischen Rohkost-Verfechtern, die alles andere strikt ablehnen und schon etwas leicht sektenhaftes an sich haben, bis hin zu Spitzenköchen, die Sternemenüs nur auf der Basis von rohem Gemüse, Obst und Nüssen zaubern, ist alles dabei.
Anbei ein paar Links für Neugierige:
http://www.rohkostclub.de/
http://starkhechara.blogspot.com/
http://therawchef.com/therawchefblog/love-your-body-with-raw-foods-heres-how
Mittwoch, 27. April 2011
Noch eine grosse Änderung...
Meine Physiotherapeutin hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass es auch naturmedizinische Behandlungsmethoden gibt und dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Beim googeln bin ich dann auf diese Seite: http://www.arthroseselbsthilfe.de/
und dieses Buch gestossen:
Ich hatte ja gut Zeit zum Lesen und die Argumente sind wirklich überzeugend. In den darauffolgenden Tagen habe ich viel Geld bei amazon gelassen und mir einige Bücher über Rohkosternährung,Vollwertkost und so weiter bestellt. Auch meine uralte Saftzentrifuge musste einem modernen Konkurenten weichen, der das Obst und Gemüse hydraulisch presst und in der Preislage eines Kaffeevollautomaten liegt...
Seit mittlerweile 2 Wochen habe ich meine Ernährung nun umgestellt und kann schon erste kleine Erfolge verbuchen:
Meine Knie knacken und knirschen natürlich weiterhing gut hörbar auf einige Meter Distanz, aber ich habe weniger Schmerzen, ich fühle mich ernegiereicher auch ohne Kaffee und der Hosenbund ist auch schon weiter geworden ,-), obwohl ich nicht dick bin, mein BMI ganz normal ist und ich nicht unbedingt abnehmen müsste, aber ich wäre nicht traurig über 3-5 Kilo weniger.
Je mehr man sich allerdings mit diesem Thema auseinandersetzt, umso desillusionierter wird man, was die "normale" Ernährung, die Lebensmittelindustrie und auch stellenweise die klinische Medizin betrifft!!!
Ich werde hier weiterhin regelmässig berichten, wie es mir und meinem Knie weiterhin geht und ob ich das mit der vielen Rohkost hinkriege.
