Dienstag, 31. Mai 2011

Kleiner Zwischenbericht nach fast 2 Monaten Ernährungsumstellung

An manchen Tagen fällt es mir ganz leicht, fast nur Rohkost zu essen, an anderen Tagen sehne ich mich nach einem Brötchen mit Nutella oder zB einem Teller Spaghetti Bolognaise.
Aber insgesamt packe ich es ganz gut und die Resultate spornen mich an weiterzumachen.
Mein Knie knackt und knirscht zwar weiterhin, aber ich habe keine Schmerzen und auch die Physiotherapeutin findet meine Fortschritte sehr zufriedenstellend.

Eine der wichtigsten Umstellungen für mich war, dass es morgens nur Obst gibt und sonst nichts.Am Anfang dachte ich, ich schaffe es keine 2 Wochen aber mittlerweile ist es mir eine liebe Angewohnheit geworden die ich bestimmt nicht wieder aufgeben werde. Weil ich auch sonst nichts dazu esse, vertrage ich das Obst auch sehr gut. Früher habe ich mal probiert, Obst ins Müsli zu mischen oder Obst mit Frischkäse auf einem Brot zu essen, aber das habe ich nicht vertragen und gab immer dem Obst die Schuld...
Der Tag beginnt immer mit einem grossen Glas frischgepresstem Saft aus 2 Grapefruits. Eine Stunde später esse ich dann einen Apfel oder seit es Pfirsiche und Aprikosen gibt, auch hiervon. Ich habe dann bis zum Mittag überhaupt kein Hungergefühl und jede Menge Energie.

Sonntag, 22. Mai 2011

Ein leckerer grüner Smoothie...

Nach längerem Rumprobiere von grünen Smoothies, die mein Mann alle als mehr oder weniger ungeniessbar betitelt hat, ist hier der erste, der auch ihm gut geschmeckt hat:
Zutaten: 1 kleine Avocado, 1 Handvoll Bio-Babyspinat, ein paar Löwenzahnblätter frisch aus dem Garten, eine grüne Parika, 1/2 kleine Zwiebel und eine Handvoll Basilikumblätter und etwas Wasser.

Dienstag, 10. Mai 2011

Mein erstes selbstgemachtes Rohkost "Brot"!



Es war ganz einfach und schmeckt wirklich lecker!

Da ich ja nur ein einfaches Obst-Dörgerät besitze was für diese Brote nicht geeignet ist und zur Zeit ja schönes Wetter ist, habe ich es einfach drausen in der Sonne getrocknet. So gegen 11 Uhr habe ich es auf einem Backblech dünn ausgestrichen und auf einem Kuchengitter in die pralle Sonne gelegt und um 15 Uhr in Stücke gebrochen und gewendet. Abends war es perfekt.

Meine family, die ja sonst nicht so auf rohes Gemüse steht, hat schon die Hälfte davon verputzt, bevor ich ein Stück kosten konnte.

Freitag, 6. Mai 2011

Ist das ganze Rohkostgehabe nur eine riesige Gelddruckmaschine?

Das frage ich mich manchmal...je mehr ich in Bücher, blogs und Rohkostforen lese, desto mehr kommt mir das ganze vor wie eine Methode mit den Krankheiten der Leute Geld zu verdienen, und zwar richtig viel Geld!
Man mus den richtigen Entsafter haben, denn angeblich sind die normalen Zentrifugen schädlich, da sie erstens nur einen geringe Ratio Gemüse/Saft hätten und Blattgemüse gar nicht nehmen würden. Ausserdem würde durch die hohe Umdrehungszahl der Saft zu sehr erhitzt und würde schnell ausflocken.
Nun gut, ich muss ja wegen meiner Arthrose jeden Tag 1 grosses Glas Stangenselleriesaft und ein Glas Möhrensaft trinken, also habe ich ein Riesenloch in unsere Haushaltskasse gerissen und mir einen Green Star Entsafter gekauft.
Nun, im direkten Vergleich mit einem ca 15 Jahre alten Zentrifungenentsafter, der damals umgerechnet vielleicht 40 Euro gekostet hat, sieht es folgendermassen aus:
Auf 1 Kilo Möhren kommen nach Putzen, schälen etc im Greenstar ca 620ml Saft und aus der Zentrifuge 580ml. Temperatur des Saftes nach dem Austreten genau gleich. Der Saft aus der Zentrifuge setzt sich nach 20 Minuten ab und der aus dem Greenstar nach 30...
Thema Blattgemüse: meine Zentrifuge nimmt da auch alles und mit sehr guter Ausbeute: Löwenzahn,Kohlblätter,Mangold,Spinat, alles kein Problem.
Thema weiches Obst: das nehmen beide nur sehr ungern: Bananen geht gar nicht und Mangos nur sehr mühsam.
Fazit: hätte ich mir sparen können!!!
Aber die Rohkostindustrie wartet ja noch mit ganz anderen Kalibern auf: nächster Punkt auf der Liste: ein Blender, mit dem man grüne Smoothies machen kann; da suggeriert man dem unbedarften Leser, dass es unbedingt der Vitamix sein muss, da nur dieser optimal geeignet wäre. Dieses eher unattraktive Teil ist riesengross und kostet um die 700 Euro. Ich habe einen stinknormalen Blender von Kitchenaid, der ca 1/4 davon gekostet hat und der bisher sehr gut gearbeitet hat. Eine Bekannte hat den Vitamix und sie hat ihn mitgebracht für den Live-Vergleich; das war sehr interessant und wir würden es nie auf youtube zeigen können, da uns sonst Vitamix bestimmt ans Leder wollte!
Da bin ich heilfroh, dass ich mir nicht auch noch das Gerät zugelegt habe...

Freitag, 29. April 2011

Das Rohkost-Universum

Das hätte ich nie im Leben erwartet!
Ich habe letztens viel Zeit damit verbracht, nach tauglichen Rezepten zu suchen um mehr Rohkost-Essen in meinen Alltag integrieren zu können, aber dass es so eine riesige Bewegung von Leuten mit "Koch"-Büchern, blogs und Internetseiten gibt, hätte ich nie gedacht.
Von fanatischen Rohkost-Verfechtern, die alles andere strikt ablehnen und schon etwas leicht sektenhaftes an sich haben, bis hin zu Spitzenköchen, die Sternemenüs nur auf der Basis von rohem Gemüse, Obst und Nüssen zaubern, ist alles dabei.
Anbei ein paar Links für Neugierige:
http://www.rohkostclub.de/

http://starkhechara.blogspot.com/

http://therawchef.com/therawchefblog/love-your-body-with-raw-foods-heres-how

Mittwoch, 27. April 2011

Noch eine grosse Änderung...

in meinem Alltag ist eingetreten. 9 Wochen ist der Schiunfall nun her und so langsam geht es bergauf. Ich laufe mittlerweile ohne Orthese am Knie, kann schon wieder kurze Strecken Auto fahren und übe nun fleissig beim Physiotherapeuten, dass mein Knie wieder voll beweglich wird. Dabei habe ich zunehmend Probleme mit dem anderen Knie bekommen, das die ganze Zeit jetzt überbelastet wurde. Vor 20 Jahren hatte ich in dem Bein schon mal einen kompletten Bänderriss und damals riet man mir, weniger Sport zu machen, was ich auch teilweise beherzigt habe. Vor 2 Jahren msste ich dann definitiv mit Karate aufhören, da ich oft nach dem Training solche Knieschmerzen hatte, dass ich mich die Treppen wie eine 90jährige raufschleppte. Der Orthopäde hat dann einen Knorpelschaden Grad IV in dem Knie festgestellt und meinte, da könne man nichts machen, die Arthrose wäre normal nach solch einem grossen Schaden und irgendwann würde ich mal ein künstliches Knie bekommen müssen. In der Zwischenzeit, bis ich dafür alt genug bin, sollte ich nur leichten nichtbelastenden Sport machen, das ging ja dann auch eine Zeitlang gut, bis jetzt...
Meine Physiotherapeutin hat mich dann darauf aufmerksam gemacht, dass es auch naturmedizinische Behandlungsmethoden gibt und dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Beim googeln bin ich dann auf diese Seite: http://www.arthroseselbsthilfe.de/

und dieses Buch gestossen:


Ich hatte ja gut Zeit zum Lesen und die Argumente sind wirklich überzeugend. In den darauffolgenden Tagen habe ich viel Geld bei amazon gelassen und mir einige Bücher über Rohkosternährung,Vollwertkost und so weiter bestellt. Auch meine uralte Saftzentrifuge musste einem modernen Konkurenten weichen, der das Obst und Gemüse hydraulisch presst und in der Preislage eines Kaffeevollautomaten liegt...
Seit mittlerweile 2 Wochen habe ich meine Ernährung nun umgestellt und kann schon erste kleine Erfolge verbuchen:


Meine Knie knacken und knirschen natürlich weiterhing gut hörbar auf einige Meter Distanz, aber ich habe weniger Schmerzen, ich fühle mich ernegiereicher auch ohne Kaffee und der Hosenbund ist auch schon weiter geworden ,-), obwohl ich nicht dick bin, mein BMI ganz normal ist und ich nicht unbedingt abnehmen müsste, aber ich wäre nicht traurig über 3-5 Kilo weniger.


Je mehr man sich allerdings mit diesem Thema auseinandersetzt, umso desillusionierter wird man, was die "normale" Ernährung, die Lebensmittelindustrie und auch stellenweise die klinische Medizin betrifft!!!


Ich werde hier weiterhin regelmässig berichten, wie es mir und meinem Knie weiterhin geht und ob ich das mit der vielen Rohkost hinkriege.





Donnerstag, 7. April 2011

Die Entscheidung ist gefallen

Seite ein paar Jahren schon habe ich beobachtet, dass sich meine persönlichen Schmuckvorlieben immer weiter von dem klassischen Glasperlenschmuck entfernten und sich mehr in Richtung meiner Rosenkränze und "Jewelry with a message"verschoben haben. Durch eine Freundin, die seit mehreren Jahren Mixed Media Art und Collagen macht,bin ich auf den Geschmack des mehr vintage und alt getrimmten Schmucks gekommen und seit bestimmt 3 oder 4 Jahren lese ich regelmässig entsprechende blogs und sehne mich danach, mehr in die Richtung zu gehen. Was mich bisher davon abgehalten hat, weiss ich auch nicht so richtig, es war immer so ein Zwiespalt zwischen dem, was ich gern machen würde, aber hier garantiert unverkäuflich ist und dem was ich gern mache, einigermassen gut kann und was sich auch gut verkauft... Während meiner kreativen Zwangspause bedingt durch die Sportverletzung hatte ich mehr Zeit auf dem Sofa abzuhängen und all die Bücher über mixed media die ich seit Jahren immer wieder kaufe, mal intensiv zu lesen und natürlich auch, nachzudenken. Nach langem Überlegen habe ich mich nun endlich zu der Überzeugung durchringen können, mit dem "normalen" Schmuck aufzuhören und mich endlich reinzuwagen ins Abenteuer. Ein Kurs ist auch schon gebucht und ich lese mich gerade durch diverse Foren. Deshalb werde ich in Zukunft auch verstärkt in englisch posten. Seitdem die Entscheidung gefallen ist,fühle ich mich richtig beschwingt und wie befreit...diese Art von Schmuck passt auch viel besser zu meinen Rosenkränzen! Glasperlen werde ich natürlich auch weiterhin noch machen, aber nicht mehr mit dem Gedanken ob sich die als Schmuck verareiten lassen , im Hinterkopf. Glasperlenhaltige News gibt es ab sofort dann auch nur noch mehr auf meinem glasperlenblog und nicht mehr hier.